Große Ernährungsmythen beim Hund

Für unseren Liebling machen wir alles und es ist uns nichts zu teuer. Wir wollen bei seiner Ernährung alles richtig machen, damit er ein langes und gesundes Hundeleben hat. Leider halten sich ein paar Mythen rund um die Hundeernährung, die uns sehr verunsichern können.  Hier die Top 3 der Mythen und was an ihnen dran ist.

 

Der Hund muss wie der Wolf ernährt werden, da er von ihm abstammt!
Ja es ist richtig, dass der Hund vom Wolf abstammt. Aber er muss nicht wie der Wolf ernährt werden. Mit der Domestikation hat sich das Verdauungssystem des Hundes verändert. Hunde haben mit der Zeit die Fähigkeit zur Stärkeverdauung entwickelt. Sie können also eine größere Menge an Stärke als Energiequelle nutzen. Kohlenhydrate können sie also in einem gewissen Maße verarbeiten. Wichtig dabei ist, wie die Kohlenhydrate, die im Futter sind, aufgeschlossen sind, damit der Hund sie verarbeiten kann.

 

Getreide im Hundefutter ist nur ein billiger Füllstoff!
Getreide, wie zum Beispiel Weizen, enthält wertvolle Kohlenhydrate und somit ein richtiger Energielieferant. Wichtig ist, dass man nicht generell etwas gegen Getreide im Hundefutter sagen kann. Wenn dein Hund keine Unverträglichkeit hat oder kein Allergiker ist, profitiert er von hochwertigem und richtig verarbeitetem Getreide in seinem Futter. Ob dein Hund diese verarbeiten kann, liegt am Verarbeitungsprozess. Außerdem haben wir oben schon gelernt, dass der Hund im Laufe seiner Entwicklung gelernt hat, Stärke zu verarbeiten. Wenn du deinen Hund kohlenhydratfrei ernähren möchtest, musst du seinen Energiebedarf über Fette und Eiweiße decken. Dies kann aber zu einer Belastung werden. Kohlenhydrate als Energielieferant können auch wichtig sein, z. B. für säugende Hündinnen.

 

Hunde, die sich viel jucken, sollten getreidefrei gefüttert werden!
Nur weil es quakt, ist es nicht gleich eine Ente. Das soll bedeuten, das Juckreiz bei einem Hund viele Auslöser haben kann. Der Grund muss nicht eine Allergie oder Futterunverträglichkeit gegen eine Futterkomponente sein. Weitere Auslöser können sein:

  • Parasiten
  • bakterielle Infektionen
  • Hautprobleme
  • Kontaktallergien
  • Stress

Kannst du bei deinem Hund einen erhöhten Juckreiz feststellen, solltest du mit ihm zum Tierarzt gehen und ihn durchchecken lassen. Zusammen mit deinem Tierarzt kannst du dann das weitere Vorgehen festlegen.

 

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