Weihnachtssterne – Der richtige Standort und die Pflege

Wenn der erste, leuchtend rote Weihnachtsstern in der Wohnung steht, kann die Weihnachtszeit beginnen. Doch die Freude hält nicht lange an, wenn die Blätter der Pflanze schon nach wenigen Tagen wieder welk sind. Wir zeigen Dir, wie Du deinen Weihnachtsstern am besten pflegst.

Was Du beim Kauf beachten solltest 

Der Weihnachtsstern, der sehr kälteempfindlich ist, steht in vielen Märkten jedoch oftmals im Eingangsbereich oder gar draußen, was ihm gar nicht gut bekommt. Kaufe lieber einen Weihnachtsstern, der schon im Geschäft im Warmen stand. Auch die Erde im Topf solltest du vor dem Kauf kontrollieren. Ist sie ausgetrocknet oder völlig durchnässt, sind das keine guten Voraussetzungen. Auch gelbe Flecken und gerollte Blätter sind ein Zeichen von schlechter Pflege.

Die Blätter sollten saftig grün und die gelb-grünen Blüten noch geschlossen oder knospig sein. Beim Transport durch die Kälte nach Hause solltest Du die Pflanze zum Schutz locker in Papier einwickeln.

Der richtige Standort 

In Deiner Wohnung braucht der Weihnachtsstern dann einen hellen und warmen Platz, allerdings ohne dort dem direkten Sonnenlicht oder der Zugluft ausgesetzt zu sein. Das Fensterbrett ist somit in den meisten Fällen kein geeigneter Ort, besonders wenn sich die Heizung direkt darunter befindet. Die Raumtemperatur sollte durchschnittlich 20 Grad Celsius betragen.

Die richtige Pflege 

Doch wie hast Du nun lange Freude an deinem Weihnachtsstern? Zu viel gießen darfst Du ihn auf keinen Fall. Verwende Wasser in Zimmertemperatur und das nur in Maßen. Gieße die Pflanze nur dann, wenn sich die obere Erdschicht trocken anfühlt oder wenn die Blätter zu hängen beginnen. Du kannst Deinen Weihnachtsstern auch über einen Untersetzer bewässern. Staue die Pflanze dafür zweimal täglich von unten an und achte darauf, dass das überschüssige Wasser nicht länger als 15 Minuten im Untersetzer steht. Staunässe darf auf keinen Fall entstehen.

Um den Weihnachtsstern zwischen November und dem folgenden Frühjahr zum Blühen zu bringen, ist die Lichteinstrahlung ausschlaggebend. Achte dafür darauf, dass die Pflanze rund sechs bis acht Wochen lang dem Licht nicht länger als 12 Stunden pro Tag ausgesetzt ist, was auch das künstliche Licht in der Wohnung miteinschließt. Du kannst sie einfach mit einem Karton oder einem Eimer abdecken. Übrigens lässt sich mit dieser Methode der Weihnachtsstern im späten Frühjahr auch austricksen und blüht so im Sommer erneut.

Weihnachtsstern mit Haustieren und Kindern 

Haustierbesitzer sollten darauf aufpassen, dass ihre flauschigen Mitbewohner nicht an dem Weihnachtsstern knabbern – sollte er wegen der roten Färbung auch noch so verlockend aussehen. Denn der Weihnachtstern gehört zu den Wolfsmilchgewächsen und ist somit – besonders in seiner Wildform - giftig.

Die gezüchteten Zimmerpflanzen dagegen werden als kaum toxisch bezeichnet, doch bei Tieren kann die Menge an Gift für Vergiftungserscheinungen ausreichen. Erbrechen, Zittern und Muskelkrämpfe sind beim Verzehr die Folge. Danach können Durchfall und Nierenversagen auftreten. Ein Tierarzt sollte im Fall der Fälle dann schnell kontaktiert werden.

Auch Kinder können mit Hautreizungen, Erbrechen und Durchfall reagieren. Der Mund oder die betroffenen Hautstellen müssen dann gründlich abgespült werden und ein Arzt oder die Giftnotrufzentrale sollte zur Sicherheit kontaktiert werden.