Palisaden für Deinen Garten? Ein bisschen Ordnung muss doch sein!

Wer braucht schon Palisaden? Wer will schon unbedingt Grenzen setzen? Naja - sicher kann man sich sauber darüber streiten, ob man in seinem Garten auch noch unbedingt Grenzen setzen muss – und trotzdem – Palisaden sind eigentlich für jeden ein absolutes „Muss“, der seinen Wohlfühlbereich ein bisschen strukturieren und vor allem in Form bringen möchte.

 

Palisaden geben Dir die Möglichkeit, Beeten, Rasenflächen, Wegen und eigentlich allem, was Du sonst in Deinem Garten haben möchtest, genau „Deine“ Form zu verpassen – von schnurgerade bis – bis – bis – na eben bis es Dir gefällt.

Aber welche Materialen stehen eigentlich zur Verfügung? Und welches Material nimmst Du für welchen Zweck?

Vielleicht hilft Dir unsere kleine Übersicht ein bisschen weiter:

  • Palisaden aus Holz
  • Palisaden aus Beton
  • Palisaden aus Naturstein
  • Palisaden aus Kunststoff

Fangen wir an mit „dem“ Garten-Material überhaupt – Holz

Neben Naturstein - natürlich – das natürlichste Material. Leicht zu bearbeiten und auch vom Gewicht her eher „machbar“, vermittelt Holz im Garten immer eine gewisse Naturverbundenheit – halt was für echte Naturmädels und -burschen. Der rustikale Touch passt perfekt zu jedem, der seinen Garten naturnah und „lebensecht“ gestalten möchte. Gerade, weil Holz-Palisaden ich im Lauf der Zeit verändern und dann eben nicht mehr so „geleckt“ aussehen. Halt natürlich…

Aber das ist dann auch schon der größte Nachteil von Holzpalisaden – sie verwittern – und zwar unumgänglich. Wenn die Palisaden vorher (und ggf. auch im Lauf der Jahre immer wieder) gut gegen Witterungseinflüsse (vor allem Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung) geschützt werden halten sie auch gern mal viele Jahre – dazu gibt es die verschiedensten „Mittelchen“ von Holz-Ölen über Holz-Wachs bis hin zum Holz-Lack in unserem Markt). Aber bei wirklich feuchten Standorten, an denen die Palisaden ständig mehr oder weniger im Wasser stehen, werdet Ihr nicht wirklich lange Freude daran haben. Dafür gibt es bessere Lösungen (wenn Ihr nicht gerade eine aufwändige Drainage beim Setzen der Palisaden bauen wollt).

Palisaden aus Beton

Ab-so-lut wetterfest, enorm stabil und im Moment auch noch wirklich voll im Trend (Sichtbeton) sind Palisaden aus Beton echte Problemlöser. Wasser macht ihnen rein gar nichts aus, auch nicht von unten (also Staunässe). Sonne ist auch kein Problem und Beton-Palisaden eignen sich auch dann hervorragend, wenn man mit der Palisadenmauer z.B. einen kleinen Hang abstützen oder seinen Garten vielleicht terrassenförmig in mehreren unterschiedlich hohen Ebenen anlegen möchte. Dabei sollte man dann aber schon dafür sorgen, dass die Beton-Palisaden ein entsprechend haltbares Fundament bekommen (also nicht einfach eingraben). Dankbar ist auch, dass sie praktisch ohne Pflege auskommen.

Wenn man von Nachteilen sprechen möchte, so sind das wohl vor allen Dingen das Gewicht (nicht zu unterschätzen) und die Tatsache, dass man Beton-Palisaden natürlich nicht so ganz einfach eigene Formen geben kann. Wo man bei Holzpalisaden ggf. einfach mal die Säge ansetzt, wird es bei Beton-Palisaden schon aufwendiger.

Unser TIPP zwischendurch

Wer strommäßig die Möglichkeit hat, kann seine Palisadenmauer auf der Rückseite (oben am Rand) mit einem LED-Lichtband versehen und so ein tolles Licht-Highlight schaffen – indirekte Beleuchtung für das Kohlrabi-Beet – wer hat das schon.

Ach ja – LED-Lichtbänder gibt’s natürlich auch bei uns!

Palisaden aus Naturstein

Praktisch der Mercedes unter den Palisaden – im Vergleich zu Holz- oder Beton-Palisaden aber leider auch im Preis.

Genauso unverwüstlich und stabil wie die Beton-Palisaden, geben Naturstein-Palisaden Deinem Garten sofort einen total edlen Charakter – schon fast parkähnlich. Leider kann man Naturstein-Palisaden als Normalbürger eigentlich gar nicht weiter bearbeiten, man ist also auf die Formen und Größen angewiesen, die im Handel zur Verfügung stehen. Dafür hat man dann aber auch ein Produkt, das praktisch ewig Freude bereitet.

Bitte auch bei den Naturstein-Palisaden auf das richtige Fundament achten – schon alleine das Eigengewicht würde eine Naturstein-Palisade in kurzer Zeit zum Wackeln bringen, wenn man nicht mit Beton nachhilft.

Palisaden aus Kunststoff

Jetzt nicht gleich den Kopf schütteln – klar wollen wir alle versuchen, mit möglichst wenig Kunststoff auszukommen – und gerade im Garten braucht man das nicht wirklich. Aber es gibt ja mittlerweile auch Kunststoff-Palisaden aus dem Recycling-Material, bei dem das Gewissen zumindest ein bisschen ruhiger wird.

Kunststoff-Palisaden sind natürlich extrem langlebig und nehmen Feuchtigkeit nicht übel – außerdem sind sie in der Regel federleicht - über die Schönheit kann man selbstverständlich hervorragend streiten. Sind halt nicht jedermanns Sache. So richtig wetterfest sind sie dann auch nicht ganz, weil die Sonne schnell die Farbe aus den Dingern zieht, aber praktisch sind sie halt doch schon.

Ein bisschen aufpassen müsst Ihr bei den Billig-Varianten – da kann man oft schon am Geruch erkennen, wie viel Chemie da drinsteckt, und wer weiß schon, was dann von dem Zeug ausdünstet oder vielleicht sogar im Boden landet. Macht ja keinen Sinn, sich zuerst sein Gemüse biologisch vom Feinsten anzubauen und dann bekommt das Grünzeug die Chemiekeule von der Palisade – bäh…

Hoffentlich konnten wir Euch ein bisschen dabei unterstützen, „Eure“ Palisade zu finden. Wenn Ihr noch Fragen habt, kommt bitte einfach vorbei – wie stehen Euch gern zur Verfügung.