Gemüseanzucht leicht gemacht

Ein Gärtner weiß: Ohne Planung geht nichts. Wenn man Gemüse anbauen möchte, muss man planen. Denn nicht jedes Saatgut kann sofort und an beliebiger Stelle ausgebracht werden. Das Garten-Gemüsejahr beginnt also mit der Anzucht von Gemüsepflanzen, denn ohne geschützte Anzucht wird aus vielen Pflanzen nichts. Damit alles gelingt, haben wir hier 7 Tipps für dich.

 


1) Ohne Anzucht geht es manchmal nicht

Gemüsesorten, die aus den südlichen Regionen stammen, müssen auf jeden Fall vor gezogen werden. Zu diesen gehören beispielsweise Paprika, Tomate und Gurke. Da diese Pflanzen ein anderes Klima gewohnt sind, müssen sie in einem Frühbeet, Gewächshaus oder dem Wohnzimmer vorgezogen werden. Nur so ist sichergestellt, dass die Samen zu kräftigen jungen Pflanzen heranwachsen. 
 

2) Der rechtzeitige Start

Damit man auch pünktlich ernten kann, muss die Aussaat rechtzeitig starten. Säet man die gewünschte Saat zu spät aus, entwickelt sich die Pflanze verzögert und es kann passieren, dass die Früchte erst sehr spät heranwachsen. 
 

3) Pflege der Anzucht

Nach der Aussaat  solltest du darauf achten, dass die Anzuchterde stets feucht ist und die Anzucht möglichst sonnig und warm steht. 22 bis 25 Grad sind die idealen Temperaturen. Auf den Verpackungen stehen aber auch die Wohlfühltemperaturen der verschieden Sorten. Mit der Zeit werden die ersten Triebe hervortreten. Diese sind sehr empfindlich und sollten darum in Ruhe gelassen werden. 
 

4) Staunässe

Sind die ersten Triebe zu sehen, ist es wichtig darauf zu achten, dass sich keine Staunässe bildet. Staunässe kann die zarten Wurzeln der Triebe nachhaltig schädigen. 
 

5) Pikieren

Sobald die Triebe einige Zentimeter gewachsen sind, sollten die Pflanzen pikiert werden. Pikieren bedeutet Vereinzeln. Du gräbst also die jungen Pflanzen sehr vorsichtig aus der Anzuchterde aus und trennst die Wurzeln behutsam voneinander. Als Hilfsmittel kannst du z.B. einen Löffel oder einen Pikierstab verwenden. Anschließend setzt du die einzelnen Pflanzen in eigene Töpfe, in denen sie weiter wachsen können. 
 

6) Nur die Harten kommen in den Garten

Sobald es dauerhaft frostfrei ist, kannst du deine Anzucht in die dafür vorbereiteten Gemüsebeete aussetzen. Damit deine Anzucht keinen Schock bekommt, solltest du sie vor dem Auspflanzen an die Temperaturen gewöhnen. Dazu kannst du sie ein paar Tage vorher tagsüber an einen hellen, sonnenfreien Platz nach draußen stellen. So sind die Pflanzen abgehärtet, wenn du sie endgültig raus setzt. 
 

7) Wer verträgt sich

Nicht jede Gemüsesorte verträgt sich mit allen in Ihrer Nachbarschaft. Damit dein Gemüse auch wirklich gut gedeiht, solltest du darauf achten, dass du solche Sorten nebeneinander pflanzt, die sich nicht gegenseitig die Nährstoffe streitig machen. Wunderbar vertragen sich zum Beispiel Kopfsalat und Kohlsorten. Allerdings mögen sich Petersilie und Kopfsalat gar nicht. Du solltest immer eine neutrale Gemüsesorte zwischen zwei sich nicht vertragenden Sorten pflanzen. Oder alternativ die konkurrierenden Sorten in 2 unterschiedliche Beete setzen.  Eine genaue Planung deiner Gemüsesorten ist also immer ratsam und verbessert die Erträge. 

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